Augen auf beim Ticketkauf!

Eine Masche die leider sehr gut funktioniert

Klicken Sie nicht automatisch auf den ersten Angebotstreffer nach der Internet-Suche über Google oder Bing. Offizielle Erstmarkt-Ticketingunternehmen werden bei der Internet-Suche über Suchmaschinen in der Regel nicht als erste Angebotstreffer angezeigt.

Die ersten Angebotstreffer stammen oft von nicht autorisierten Tickethändlern aus dem Ticket-Zweitmarkt. Zu den wichtigsten Akteuren im Ticket-Zweitmarkt gehören namentlich Alltickets, Viagogo, Stubhub-ch.ch, Safetickets.net, Onlineticketsshop, Worldticketshop, Vienna, Ticketoffice, Ticketbande…

Zentral ist die Empfehlung an die Konsumentinnen und Konsumenten, Tickets nur bei den durch die Veranstalter autorisierten, offiziellen Vorverkaufsstellen zu erwerben und nicht im Ticket-Zweitmarkt.

Waren auch Sie Opfer solcher Geschäftspraktiken?

  • Haben Sie das Doppelte oder Dreifache des offiziellen Ticketpreises bezahlt?
  • Mussten Sie zusätzlich hohe Gebühren bezahlen?
  • Sie konnten Ihre Plätze nicht auswählen?
  • Der Zutritt zur Veranstaltung wurde Ihnen trotz teuren Tickets verweigert?
  • Sie haben Ihr bezahltes Ticket nie erhalten?
  • Das Datum sowie Beginn des Konzerts waren nicht korrekt?
  • Befanden Sie sich in der gegenüberliegenden Fanzone?
  • Haben Sie ein Kinderticket erhalten?
  • Ihre Sitzplätze befanden sich in einer tieferen, als ursprünglich bestellten Kategorie?
  • Haben Sie Sitzplätze für ein Openair Festival reserviert?

FORMULAR ZUR MELDUNG EINES VORFALLS

Wir bitten Sie, uns negative Erfahrungen zu melden (wenn Sie denken, dass Sie gerade mit einem Betrugsversuch konfrontiert sind, konsultieren Sie bitte unser Online-Beratungsdossier). Ihre Aussage verleiht unseren Dossiers mehr Gewicht, und hilft uns, die Verbraucherrechte noch besser durchzusetzen – insbesondere im laufenden Gerichtsverfahren und beim weiteren Vorgehen zur Anpassung des gesetzlichen Rahmens.

Hier können sie einen Vorfall melden: Formular 

 

SEIEN SIE VORSICHTIG

Vergewissern Sie sich vor dem Ticketkauf, dass Sie sich wirklich auf der Webseite des Veranstalters, respektive dessen offiziellen Ticketverkaufsstelle, befinden.

  • Achtung: Die nicht autorisierten Wiederverkäufer bezahlen zusätzlich, um bei Google oder Bing als erste Angebotstreffer bei der Internetsuche zu erscheinen.
  • Die offizielle Vorverkaufsstelle finden Sie auf der Webseite des Veranstalters, des Künstlers/Sportklubs oder der Spielstätte.

Prüfen Sie die Sitzplatzverfügbarkeit und den effektiven Ticketpreis

  • Achtung: Die vom Veranstalter nicht autorisierten Ticketwiederverkäufer werben oft mit Schlagwörtern wie «fast ausverkauft» oder «sehr hohe Nachfrage» und treiben dadurch die Preise in die Höhe und drängen Sie zu einem übereilten Ticketkauf.
  • Die Verfügbarkeit und der offizielle Ticketpreis sind via Webseite des Veranstalters bei der autorisierten Verkaufsstelle ersichtlich. Oft sind bei der offiziellen Vorverkaufsstelle noch Tickets zum normalen Preis im Verkauf.

Überprüfen Sie vor der Veranstaltung mögliche Einschränkungen für den Zutritt zur Veranstaltung

  • Achtung: nicht autorisierte Tickethändler aus dem Ticket-Zweitmarkt informieren nicht immer über mögliche Einschränkungen für den Zutritt zur Veranstaltung, bspw. das Vorzeigen eines gültigen Personalausweises usw.
  • Diese Informationen finden Sie auf der Webseite des Veranstalters.

 

Wir brauchen Sie

Die nicht autorisierten Tickethändler sind bei allen Arten von Veranstaltungen aktiv und setzen beträchtliche Ressourcen ein, um die ersten Plätze bei den Suchmaschinen wie Google oder Bing zu kaufen. Der einzige Weg, solchen Machenschaften entgegenzuwirken, besteht darin, die Konsumentinnen und Konsumenten auf die betrügerischen Methoden bei der Online-Ticketsuche aufmerksam zu machen.

Informieren Sie Bekannte und Freunde über unsere Kampagne

Melden Sie uns alle Vorfälle. Jeder Hinweis hilft uns, die Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten noch besser durchzusetzen.

Die Sensibilisierungskampagne wird parallel zu unserer, im Oktober 2017 bei der Genfer Staatsanwaltschaft eingereichten Strafzeige.

Die FRC wird auch auf politischer Ebene alle möglichen Schritte einleiten, um zu verhindern, dass Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin durch Methoden getäuscht werden, die von Online-Ticket-Zweitmarkt-Plattformen angewendet werden.

 

Eine von der FRC veranlasste Sensibilisierungskampagne mit diversen Partnern, die sich für den Schutz der Verbraucherrechte im Kampf gegen den Ticket-Zweitmarkt einsetzt.