FATONI

Bei Fatoni ist’s alles ein bisschen anders. Vor ein paar Jahren glaubte er selbst nicht mehr an eine Musikkarriere. Dann wurde er mit «Yo, Picasso» und später mit dem «Im Modus»-Mixtape Deutschraps schärfster Beobachter – und live einer der besten Entertainer des Genres. Und nun, wo es drauf ankommt, auf dem vorläufigen Hoch seiner Karriere, tritt er mit «Andorra» die Flucht nach vorn an: Fatoni erzählt zum ersten Mal so richtig von sich selbst.

Dass sich Fatoni wohl fühlt, liegt auch an dem Umfeld, mit dem er heute seine Kreativität teilt. In Dexter fand Fatoni den Partner, der ihm nicht nur Beats auf dem Leib schneidert, sondern mit dem er eine musikalische Vision teilt. Wenn «Yo, Picasso» noch auf dem klassischen Rollenspiel von Produzent und Rapper fusste, dann ist «Andorra» das künstlerische Statement, das Fatoni nicht nur als Rapper zeigt, sondern – so viel Pathos muss erlaubt sein – als Musiker.

Seine erste Solotour seit fast drei Jahren bringt nun den besten Fatoni aller Zeiten zurück auf die Bühne – also bitte, lassen Sie ihn Künstler, er ist durch.

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