Rhonda

Das Quintett Rhonda gründete sich zwar erst im Mai 2012, doch schon jetzt zeichnet sich ihr beachtlicher Aufstieg in einer Weise ab, der insbesondere deutschen Bands nur selten zuteilwird. Ein frischer, Retro-orientierter, deshalb aber keineswegs angestaubter Vintage-Sound zwischen Dusty Springfield und Amy Winehouse, den Ronettes und Duffy, den Detroit Cobras und Adele, mit Melodien zum Verlieben und einer lächelnden Lässigkeit, die Menschen unmittelbar tanzen lässt. 

Gerade eine einzige 7-Inch-Single hatten Rhonda veröffentlicht, da kamen die ersten Tournee-Anfragen aus dem Northern Soul-verliebten Vereinigten Königreich. Rhonda spielten zwei Club-Touren auf der Insel, gaben Gastspiele auf zahlreichen Open Airs wie dem Int. Pop Overthrow Festival und dem Great Escape Festival – und fanden mit jedem Konzert neue Freunde. Teils auch prominente: So nahmen die Hamburger Postpunker Turbostaat die junge Band mit auf Tour, sie spielten zahlreiche Konzerte mit Lucius und wurden nun kürzlich vom Mod-Vater himself, Paul Weller, zu dessen anstehenden deutschen Sommer-Konzerten eingeladen. Viel Ehre für eine Band, die gerade erst in den Startlöchern steht.

Mit grandiosem Gespür für die Klangästhetik der 60er, behutsam modernisiert und in die Jetztzeit getragen, schubbern die Songs mit einer Nonchalance und Brillanz aus den Boxen, dass Herz, Kopf und Becken gleichzeitig zu wippen, nicken und lieben beginnen.

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