Marit Larsen

Die 1983 in Norwegen geborenen Singer/Songwriterin Marit Larsen gelingt seit ihren künstlerischen Anfangstagen ein echtes Kunststück: Sie bringt einschmeichelnde, nicht selten hymnisch-schöne Melodien, elfenhaftes Charisma sowie Tiefgang und Anspruch auf einen gemeinsamen Nenner. Und: Die Rechnung geht auf!

In den Charts dominierten Ihre Singles „If A Song Could Get Me You“ „Under The Surface“ oder „Don’t Save Me“ wochenlang die internationalen Spitzenplätze; ihr Album „If A Song Could Get Me You“  verkaufte sich im deutschsprachigen Raum rund 250.000 Mal, erreichte in Deutschland Platin-Status und eroberte Platz zwei der Media Control-Charts. Auch live konnte die genauso geistreiche wie charmante Sängerin und Songschreiberin Publikum und Kritik vollauf überzeugen. Nicht mit aufwändiger Pyro-Technik und Lasershow, sondern mit der puren Qualität ihrer Musik und leidenschaftlicher Live-Performance. Typisch Marit Larsen.

Für die in der norwegischen Kleinstadt Lørenskog aufgewachsene Künstlerin war Musik schon immer mehr als die Kombination aus Noten, Rhythmen und Songtexten. Es war und ist: ihr Leben. Bereits als fünfjährige begann sie mit Geigenunterricht. Noch kein Teenie, da veröffentlicht sie mit ihrer Freundin aus Kindertagen unter dem Bandnamen M2M ihr erstes Album. Mit 13 war sie in Norwegen bereits eine feste Größe unter den Singer/Songwriterinnen. Woanders hätte man sie vielleicht als „Wunderkind“ vermarktet. Vielleicht auch vorschnell verheizt.

Auch an Marit Larsen ging das frühe Popstar-Leben mit internationalen Tourneen, Promotion-Reisen, Interview-Marathons, Fernseh-Auftritten und allem was so zum Big-Business dazu gehört, nicht spurlos vorüber. Deshalb beschloss sie, gerade 18jährig, eine Auszeit einzulegen. Sie besuchte nochmals die Schule, bildete sich fort, erholte, orientierte und erdete sich schließlich als Solo-Künsterlin noch einmal völlig neu.

Die neue Marit Larsen zeigte sich im Oktober 2004 erstmals der gespannt auf ihr Comeback wartenden Öffentlichkeit im Radiosender NRK – sie bot eine grandiose Live-Performance mit eigenen, neuen Songs (darunter: „This Time Tomorrow“). Der Grundstein für Karriere 2 war gelegt …

… und nahm rasant Fahrt auf. Ihre Debüt-Album „Under The Surface“ (2006) wurde in Norwegen mit Doppelplatin ausgezeichnet, das nachfolgende Album „The Chase“ erreichte mühelos Platz eins der Albumcharts, Platin-Status natürlich inklusive. Eine Kollektion beider Alben kam 2009 unter dem Titel „If A Song Could Get Me You“ in Deutschland, Österreich und Schweiz auf den Markt. Ergebnis: Nummer drei in Deutschland, Platz zwei in der Schweiz und Position sieben in Österreich.

Nach umfassenden Tourneen, Auftritten im Vorprogramm von Jason Mraz und einem Duett mit Milow („Out Of My Hands“) war es für Marit Larsen erneut Zeit, Inne zu halten. Ein Umzug nach USA folgte. Acht Monate blieb sie im „Big Apple“. Eingeigelt mit etlichen Instrumenten und verschiedenen Aufnahmegeräten hatte sie reichlich Zeit zum Nachdenken und Songschreiben. „Das war schön, etwas isoliert zu sein und zu sehen, wer ich geworden bin. Es war“, sagt sie heute, „eine wichtige Reise. Für mich als Person und Komponistin.“

Das Ergebnis dieser Introspektive erscheint am 16. Dezember unter dem Titel „Spark“. Einen Vorgeschmack zu dem erneut von Kåre Christoffer Vestrheim produziertem Album bildet die Singleauskopplung „Coming Home“ – ein grandioser Uptempo-Song, mit treibenden Beats, herrlichen, kaum mehr aus den Gehörgängen zu vertreibenden Hooks und engelsgleichen Vocals. Die Reaktionen auf den bereits bei YouTube vorgestellten Song sind entsprechend überschwänglich. „It’s perfectly amazing! Replay! Replay! Replay!“ bringt es ein User auf den Punkt.

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