Jake Bugg

JAKE BUGG landetet schlagartig im Rampenlicht: 2011 spielte der ­damals 17-jährige am Festival in Glastonbury auf der BBC Introducing Stage, das Major-Label Mercury nahm das Talent sofort unter Vertrag und kurz darauf tourte er mit einem seiner Vorbilder Noel Gallagher durch Amerika. Sein Debüt stürmte auf Anhieb Platz 1 (er war da noch 18 und der jüngste britische Musiker (männlich), dem das jemals gelingen sollte!) und bescherte ihm doppeltes Platin und eine Nominierung für den Mercury Prize. Der Erfolg gab ihm auch in kreativer Hinsicht Rückenwind, denn gerade mal 12 Monate später legte Bugg den facettenreichen Nachfolger “Shangri La” (2013) vor, den er im sonnigen Malibu mit Producer-Legende Rick Rubin aufgenommen hatte. Wieder war sein Name in den britischen Top-5 vertreten, zum zweiten Mal schon war er damit bei den BRITs nominiert, und nach einer bahnbrechenden Show in der Londoner Royal Albert Hall absolvierte er eine Stadiontournee durch Großbritannien, die im ausverkauften Alexandra Palace endete. Durch die vielen Kollaborationen mit Musiker- und Produzentengrößen war zugleich der Grundstein für alles Weitere gelegt: Als es also darum ging, das dritte Album aufzunehmen, fühlte er sich bereit, nun die Sache im Alleingang – on his one – anzugehen…

Drei Studioalben im Kasten zu haben, bevor man seinen 22. Geburtstag feiert – das schaffen nicht viele. Und ein Album wie “On My One” (2016) mehr oder weniger im Alleingang aufzunehmen und als Songwriter dermaßen mühelos vom Blues zum Pop, vom Rap zum Folk und vom Country zum Soul überzugehen – das ist ziemlich einzigartig und kaum zu glauben., Der inzwischen 22-jährige Jake Bugg legt mit “On My One” sein bis dato unmissverständlichstes und persönlichstes Statement vor: Ein Album, das vom ersten bis zum letzten Ton untermauert, weshalb er längst zu den größten Songwritern zählt, die Großbritannien in diesem Jahrzehnt hervorgebracht hat.

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