Betontod

Hier geht es nicht um Glanz und Glamour, sondern um Schweiß und Schmutz; hier gibt es keine Songs aus der Retorte, sondern lupenreines Handwerk. Hier wurde nicht gecastet, hier wird noch geprobt. Aus dem einstigen Traum von fünf Schülern aus dem nordrhein-westfälischen Rheinberg ist mittlerweile ein feines mittelständisches Unternehmen geworden, dessen letztes Album „Entschuldigung für Nichts“ 2012 auf Platz 10 der deutschen Charts landete. Was wie ein Übernacht-Erfolg klingt, ist allerdings das Ergebnis harter Arbeit und vor allem der Glaube an die Möglichkeit, mit eigenständiger Musik und kritischen Texten ein, nein, besser: sein eigenes Publikum zu erreichen. „Am Anfang mussten wir selbst noch viel lernen“, gibt Vohwinkel zu. Warum sollte es auch anders sein? Wenn fünf Freunde eine Band gründen wollen, ohne irgendwelche Instrumente zu beherrschen, bietet sich nur eine Musikrichtung an: Punkrock.

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